Ergotherapie ...

Ergotherapie ist eine nicht-ärztliche Heilbehandlung.

Sie hat das Ziel, nicht entwickelte oder verloren gegangene Fähigkeiten oder Funktionen wiederherzustellen bzw. zu fördern und so eine selbstständige, zufriedene Lebensführung zu erhalten oder wieder zu ermöglichen.

Ergotherapie steht für die Gesundung durch Handeln. Ziel ist es, größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit in Schule, Beruf, häuslicher Umgebung – im Leben -  erreichen.

Dies betrifft sowohl den Bewegungsapparat als auch Geist und Seele.

Ergotherapeuten arbeiten nach handlungs- und alltagsorientierten Konzepten.

Ergotherapie bei uns:

In unserer Praxis werden komplexe, aktivierende und handlungsorientierte Methoden und Verfahren angewendet. Hier helfen uns angepasste Übungsmaterialien, funktionelle, spielerische, handwerkliche und gestalterische Techniken sowie lebenspraktischen Übungen. 

Ergotherapie ist bei uns alltagsnah und zielorientiert, auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei ist uns ein wertschätzender, respektvoller Umgang besonders wichtig.

Unsere Behandlungsschwerpunkte liegen im psychosomatisch/psychiatrischen, geriatrischen, neurologischen Bereich, sowie auf den Gebieten der Handchirurgie-Nachversorgung und Rheuma.

Speziell für die Behandlung psychosomatisch/psychiatrischer Erkrankungen arbeiten wir unter anderem nach dem selbstentwickelten Konzept SELWA. Hier wird das Ausführen konkreter Betätigungen als „klassisches“ Mittel der Ergotherapie mit der besonderen Art eines „tätigkeitsbezogenen Wahrnehmungstrainings“ kombiniert. 

Dabei wird angestrebt, durch Wahrnehmung und Selbststeuerung des eigenen physischen und psychischen Zustandes selbstbestimmtes Handeln zu ermöglichen und so den Alltag zu meistern.

 

 

Wir geben Hilfestellung bei:

psycho-sozialen Problemen
wie Erschöpfung,
Überforderung
Essstörungen,
Angst, Depression, Sucht,
Aggression, Gewalt,
Autismus,ADHS,
Psychosen
Traumafolgeerkrankungen

kognitiven Funktionseinschränkungen
wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer,
Planungs- und Problemlösungsfähigkeit

besonderen Belastungen
wie Mobbing,
Pflege eines Angehörigen

körperlichen Funktionseinschränkungen

Bewegungsstörungen,
Gelenkerkrankungen (spez. Arm/Hand),
Durchblutungsstörungen,
Kraftminderung,
Koordinationsstörungen, Schmerz,
Kontrakturen, Narben,
Sensibilitäts- und
Wahrnehmungsstörungen

demenziellen Erkrankungen
wie Morbus Alzheimer etc.



Unser Angebot:

Hilfe in Form von:

- Tagesstrukturierung
- Konzentrations-, Hirnleistungstraining
- Wahrnehmungstraining
- Selbststeuerungstechniken
- Entspannungstechniken
- Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft,
  Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität
- Belastungs- und Arbeitserprobungen
- Selbsthilfetraining
- Gelenkschutz, Narbenbehandlung
- Anpassungen der häuslichen, schulischen
  der beruflichen Umgebung
- Gesprächsführung / Gesprächskontrolle

 

Hilfe bei: 

Einschränkungen / Defizite

  • Verminderung von Funktionseinschränkungen durch angeborene und erworbene Defekte z.B.:
    MCD, Cerebralparesen, Hemiparesen, Multiple Sklerosen, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Rheuma, Arthrose, Schlaganfall, Herzinfarkt
    Folgen von Unfällen, Operationen, Amputationen etc.)
  • Verminderung von Entwicklungsdefiziten

Sinne / Wahrnehmung

  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung (sensorische Integration)
    in allen oder in einzelnen Teilbereichen (z.B. Gleichgewicht, Höhenangst, Raum-Lage-Probleme oder Körperempfinden)
  • Stabilisierung von Funktionsmechanismen wie Tonusregulation, Wachheitsgrad, Motivation, Antrieb
  • Förderung von: Grob- und Feinmotorik / Koordination /
    seriellen Leistungen / automatisierten Bewegungen

Schule / Beruf

  • Behandlung von: ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) /
    ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität) bei Jugendlichen und Erwachsenen mehr ...
  • Eltern- und Angehörigenberatung
  • Förderung kognitiver Funktionen wie: Konzentration, Aufmerksamkeit, Ausdauer, Gedächtnis, Merkfähigkeit, Orientierung, logischer Schlussfolgerungsfähigkeit, Handlungsplanung und Problemlösung
  • Überforderung / Überlastung, z.B. „Burn-Out-Syndrom“
  • Mobbing

Gesellschaft

  • Entwicklung und Verbesserung im situationsgerechten Verhalten
    und der zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Umgang mit Gewalt
  • Mobbing
  • Verbesserung der psychischen Stabilität und des Selbstvertrauens,
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung und der Grundarbeitsfähigkeiten inklusive Arbeitserprobung und Arbeitsplatzanpassung, ggf. mit Einsatz technischer Hilfen
  • Hilfsmittelberatung
  • psychische Betreuung in der letzten Lebensphase


    (Quelle: in Anlehnung an Info-Schriften des DVE)
 

Wir beraten:

bei Problemen rund um Schule und Arbeitsplatz, in schwierigen Lebenssituationen und unterstützen bei Wohnraum- und Umfeldanpassung.

Besondere Beachtung erhält bei uns die gesamte Persönlichkeit des Patienten, nicht nur die gestörten Funktionen. Wir betrachten also nicht nur die Symptome, sondern sehen vielmehr den ganzen Menschen als Teil seines sozialen Umfeldes.

 

 

Und wer bezahlt das?

Die Kosten für die ergotherapeutische Behandlung werden von der Krankenkasse übernommen.
Sie benötigen ein Rezept von ihrem Haus- oder Facharzt. Auf Wunsch auch Selbstzahler (Prävention, Beratung)