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SELWA®-Grundkurs 2014

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Am ersten SELWA Grundkurs (Herbst 2014) nahmen 9 ErgotherapeutInnen sowie eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie teil.  Die Berufserfahrung lag zwischen 7 und 32 Jahren.

Einige Statements aus den Bewertungsbögen:

Mich hat am Seminar begeistert:

Das Seminar ist wirklich ganzheitlich (Körper / Geist / Seele). Der ganze Mensch steht im Vordergrund, Keine Störungen oder "Defizite". Es traf genau das, was ich mir von unserer Arbeit wünsche und erwarte. Einfach spannend und fesselnd.

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(...) die gemachte Selbsterfahrung.
Die Darstellung des rein ergotherapeutischen auf der Handlungsebene.
Der Austausch mit den durchweg berufserfahrenen Seminarteilnehmern
Die Erfahrung der Seminarleitung mit SELWA und die professionelle Anleitung sowie die mit "Herzblut" übermittelte Identifikation mit dem Beruf "Ergotherpeut"

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Es hat mich sehr begeistert, dass wertschätzend die Grenzen des Klienten und des Therapeuten gewahrt bleiben und man schnell zum Wesentlichen kommt. Dieses "Dranbleiben am Thema" und dass der Klient durch eine Wahrnehmung und Reaktion auf Selbststeuerungstechniken den Verlauf der Therapie lenkt, empfinde ich als sehr verantwortungsvoll

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Die tolle Übertragbarkeit und sehr klare Handlungsweise / -ebene von SELWA. Die Seminarinhalte konnten schon nach dem ersten Wochenende/Block in meine Arbeit mit einfließen. Neben den Inhalten hat mich auch die Freude der Referenten in ihrer Tätigkeit begeistert, ebenso der fachliche Austausch mit den anderen Teilnehmern.

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Dass sich einzelne Arbeitsfelder (SI, Kreatives, etc.) sinnvoll miteinander verbunden haben. Die kompetente Beantwortung aller Fragen seitens der Refentinnen. Und das viele "Handwerkszeug" für die Arbeit mit SELWA

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Die Methode bietet eine handfeste Vorlage, andere in Selbsterfahrung zu führen ohne Struktur zu verlieren. Im Gegenteil: die Ergo-Inhalte gewinnen an Intensität. SELWA ist wie ein Katalysator für die Wirkung der Ergo(therapie) und der Eigenverantwortung der PatientInnen.

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Neue sowie alte, bekannte Handlungsinhalte aber in einem neuen Konzept verbunden, greifbare Handlungsinhalte, viele neue "Werkzeuge", GGK, Selbststeuerungstechniken



Einige Statements aus der Tonaufzeichnung der Feedbackrunden im Gespräch:

Wir haben beim letzten Kursteil bereits so viele „Instrumente“ mitbekommen, dass ich sie gar nicht alle ausprobieren konnte

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Ich erlebe, dass eine Patientin bei mir ganz anders ist, als die Kollegen sie auf Station erleben…

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… je öfter man das übt, umso besser funktioniert es auch …

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Eine Klientin war zu Beginn sehr skeptisch „was soll das alles?“ – Nach der Übung habe ich erneut abgefragt und da machte sie ganz große Augen… ganz anderes Gefühl vom Körper her, sie spüre sich mehr… Insofern, toll… sehr gut umsetzbar.

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Ich bin unheimlich dankbar, für die Sachen, die ich hier an die Hand kriege…

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Ich habe bei weitem nicht alles nutzen bzw. anwenden/ausprobieren können … muss ich aber auch nicht, nur weil ich es hier gelernt habe… aber ich konnte ganz ganz viele Sachen einsetzen.
Ich habe beispielsweise sofort am Montag nach der Rückkehr die Kistenübung gemacht und diese mit einer Setzung verbunden… Und das Ergebnis war einfach umwerfend. Es war total super, ich kann das gar nicht beschreiben. Das hat bei der Klientin soo viel ausgelöst… Was ich immer wieder erlebe… und das finde ich so schön … egal welche Übung ich jetzt mache… die Klienten sind oft in so einer Ohnmacht und mit der Übung merken die plötzlich welche Macht sie doch über sich selbst besitzen, und das finde ich soo toll.

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Ich habe unter anderem auch ein Kind dabei, dass ich immer so einschnürt… Schuhe und Hosen etc. müssen immer ganz fest und hoch geschnürt werden… das Kind fängt tatsächlich bereits an zu Hause Zwänge auszuleben… Und wir haben einfach mal mit den Linsen angefangen, ganz in Ruhe… und das ist so toll… auch die Mutter ist soo erleichtert, wie der Sohn wieder aufblüht.

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Insofern bin ich so dankbar für das „Handwerkszeug“ ja ich nenne es wirklich mal Handwerkzeug, das ich hier lerne…

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Auch die Verknüpfung dieser „normalen“ Sachen… Dann wird die Zielsetzung auch viel klarer oder einfacher… so kleinschrittig … dann passiert so viel… und dann auch wertzuschätzen was dann passiert … das finde ich total gut.

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Ich freue mich da zu sein. Vielen Dank

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Beim Arbeiten mit den psychisch Kranken hat sich der „Spaßfaktor – wenn ich das einmal so sagen darf – weil vieles so einfach wird – verhundertfacht.

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Ich habe die Stuhlübung auch mal mit einem Kind gemacht… und war ist ganz toll. Dass der spüren durfte … so’n kleiner Kerl … der dann auf einmal auf dem anderen Stuhl saß, und dann auf einmal sagen konnte: Ja- jetzt ist das schlechte Gefühl weg. Das hat mich so umgehauen. Ich hatte den vorher schon 15 Einheiten lang gehabt, mit Schwierigkeiten sich beim Lernen zu steuern. Wenn ich mir vorstelle ich hätte diese SELWA Sachen am Anfang gemacht … im Grunde waren die 15 Einheiten für den Quark…

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Ganz wichtig war auch die Frage: Wer arbeitet in der Therapie eigentlich? Der Therapeut oder der Patient? Durch das was ich hier gelernt habe wird es leichter mit der Arbeit, so dass die Patienten alle selber mehr ans Arbeiten kommen und ich fühle mich wirklich entlastet – und das tut mir unfassbar gut.

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Für mich selber habe ich mitgenommen: Ist das jetzt gerade ein brauchbarer Gedanke oder kein brauchbarer Gedanke – und das hat mir noch mal für mich persönlich nochmal ganz ganz viel geholfen, und da bin ich auch ganz dankbar für…

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Vieles ist so verblüffend einfach und doch so wirkungsvoll

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Die Arbeit mit SELWA macht so viel Freude … es ist so viel intensiver … auch durch die Vereinfachung. Es ist wie „Handwerkszeug“ (ich meine nicht das Dingliche wie Stöcke oder so) … ich mache das oft während der Zeichnungen oder während des Erzählens … und es holt die Patientinnen (in erster Linie) aber auch die Patienten (die aber erstaunlicherweise eher in der Klinik) … es holt die so in den Moment – in sich – dass so eine Intensität entsteht… die sind dann so begeistert, auch durch die innere Ordnung, die dann entsteht… und in mir entsteht die dann auch. Und dann ist es auch überhaupt nicht mehr schwierig… Ich denke dann immer „kann es wirklich so leicht sein? … Und die Patienten geben auch immer so ein erleichtertes „Aahhh“ von sich… Und das ist superschön, das ist so unglaublich… welche Macht sie dann selber spüren. Manchmal habe ich den Eindruck, die wollen noch gar nicht aus der Ohnmacht raus, vor allem die traumatisierten Patienten (Frauen) … Aber wir bleiben in unserer Arbeitsebene … wir bleiben Ergos und wandern nicht in die „Psychotherapeuten-Ecke“ … Und ich tue mich so wahnsinnig leicht, weil ich so eine Stabilität habe, nicht mit abzudriften, abzurutschen in diese Leidensecke.

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Alle Fotos (C) Praxis für Ergotherapie Susanne Thielen